Bestrahlung

Wann kommt eine Strahlentherapie infrage?

Die Strahlentherapie ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Tumorbehandlung bei Hund und Katze. Sie kann sowohl mit heilender (kurativer) als auch mit palliativer Zielsetzung eingesetzt werden.

Eine kurative Strahlentherapie kommt insbesondere dann infrage, wenn ein Tumor aufgrund seiner Lage nicht vollständig chirurgisch entfernt werden kann oder nach einer Operation mikroskopische Tumorreste zurückgeblieben sind. Ziel ist es, das Risiko eines lokalen Tumorrezidivs zu reduzieren und eine möglichst langfristige Tumorkontrolle zu erreichen.

Daneben spielt die Strahlentherapie eine wichtige Rolle in der palliativen Behandlung. Ist eine Heilung nicht mehr möglich oder nicht das Therapieziel, kann sie das Tumorwachstum verlangsamen, Schmerzen lindern und so die Lebensqualität deutlich verbessern. Dies gilt beispielsweise für schmerzhafte Knochentumoren oder bestimmte Arthroseformen.

Welche Tumoren können wir derzeit behandeln?

Der Schwerpunkt unseres aktuellen Behandlungsangebots liegt auf ausgewählten oberflächlichen Tumoren und Operationsgebieten. Hierzu zählen unter anderem Haut- und Unterhauttumoren, Operationsnarben nach unvollständiger Tumorentfernung, ausgewählte Tumoren der Maulhöhle mit rostraler Lokalisation sowie palliative Bestrahlungen bei Arthrose und schmerzhaften Knochentumoren der Gliedmaßen.

Aufgrund der derzeitigen technischen Ausstattung können wir aktuell keine Strahlentherapie für Hirntumoren, Tumoren im Bereich des Thorax, der Wirbelsäule, des Beckens oder des Nackens sowie für die meisten tief gelegenen Tumoren des Kopfes anbieten. Gerne beraten wir Sie im Einzelfall, ob eine Strahlentherapie für Ihren Patienten infrage kommt oder ob wir eine Überweisung an ein spezialisiertes Zentrum empfehlen.

Erfahren Sie hier mehr:

Informationen zur Bestrahlung (PDF, 361 KB)